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Begegnungstag 2015

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Hinweise zum Forum "Begegnungstag"

Am 27. März 2015 findet der Begegnungstag Gymnasium- Hochschulen unter dem Titel "Zukunft gemeinsam gestalten" statt. Dieses Forum gibt Ihnen Gelegenheit, Themenvorschläge für Diskussionsateliers einzubringen. Was erachten Sie als spannend? Wer müsste mitdiskutieren? Bitte geben Sie den Titel Ihres Themas an und erläutern Sie dieses kurz. Damit wir Sie für Rückfragen kontaktieren können, bitten wir Sie, Ihren Namen und Ihre Institution anzuführen.
 
Der Begegnungstag gibt Lehrpersonen der Gymnasien, Dozierenden der Hochschulen, Studierenden und Schülerinnen und Schülern der Gymnasien Gelegenheit, sich gegenseitig zu informieren und Herausforderungen am Übergang Gymnasium - Hochschule zu diskutieren. Anlass und inhaltlichen Rahmen bietet das Maturitätsankerkennungsreglement MAR, das im Jahr 2015 sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Insbesondere der berühmte Artikel 5 - die eigentliche "Verfassung" für die Gymnasialbildung, soll Ausgangspunkt für eine Standortbestimmung und für Zukunftsperspektiven am Übergang Gymnasium - Hochschulen darstellen:
Art. 5 Ziel der Maturitätsschulen ist es, [...] (zum Lesen bitte anklicken)
Art. 5 Ziel der Maturitätsschulen ist es, Schülerinnen und Schülern im Hinblick auf ein lebenslanges Lernen grundlegende Kennt­nisse zu vermitteln, sowie ihre geistige Offenheit und die Fähigkeit zum selbständigen Urteilen zufördern. Die Schulen streben eine breit gefächerte, ausgewogene und kohärente Bildungsgang, nicht aber eine fachspezifische oder berufliche Ausbildung. Die Schülerinnen und Schüler gelangen zu jener persönlichen Reife, die Voraussetzung für ein Hoch­schulstudium ist und die sie auf anspruchsvolle Aufgaben in der Gesellschaft vorbereitet. Die Schulen fördern gleichzeitig die Intelligenz, die Willenskraft, die Sensibilität in ethischen und musischen Belangen sowie die physischen Fähigkeiten ihrer Schülerinnen und Schüler.
Maturandinnen und Maturanden sind fähig, sich den Zugang zu neuem Wissen zu erschliessen, ihre Neugier, ihre Vorstellungskraft und ihre Kommunikationsfähigkeit zu entfalten sowie allein und in Gruppen zu arbeiten.Sie sind nicht nur gewohnt, logisch zu denken und zu abstrahieren, sondern haben auch Übung im intuitiven, analogen und vernetzten Denken. Sie haben somit Einsicht in die Methodik wissenschaftlicher Arbeit.
Maturandinnen und Maturanden beherrschen eine Landessprache und erwerben sich grundlegende Kenntnisse in anderen nationalen und fremden Sprachen. Sie sind fähig, sich klar, treffend und einfühlsam zu äussern, und lernen, Reichtum und Besonderheit der mit einer Sprache verbundenen Kultur zu erkennen.
Maturandinnen und Maturanden finden sich in ihrer natürlichen, technischen, gesellschaftlichen und kulturellen Umwelt zurecht, und dies in Bezug auf die Gegenwart und die Vergangenheit, auf schweize­rischer und internationaler Ebene. Sie sind bereit, Verantwortung gegenüber sich selbst, den Mitmenschen, der Gesellschaft und der Natur wahrzunehmen.
 
(In: Verordnung des Bundesrates/Reglement der EDK über die Anerkennung von gymnasialen Maturitätsausweisen (MAR) vom 16. Januar/15. Februar 1995)